Komödie mit galligen Pointen

 

 

 

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VERWANDTE

 

Eine analytische Komödie von

RENÉ HEINERSDORFF

 

 

3 D, 3 H / var. Dek.

UA 25. Februar 2015 Theater an der Kö, Düsseldorf, Regie Horst Johanning

Nachgespielt Pr. 14. April 2016 Theater am Dom, Köln

 

 

Besetzung Düsseldorf: Jochen Busse, Marianne Rogée, Marko Pustisek, Simone Pfennig, Jeannine Burch, Thomas Gimbel

 

Besetzung Köln: Hans Jürgen Bäumler, Marianne Rogée, Ralf Komorr, Simone Pfennig, Jeannine Burch, Thomas Gimbel

 

 

FremdeVerwandte4Wenn der Sohn älter ist als die (Stief-)Mutter und der Liebhaber jünger als die Tochter, kann es vorkommen, dass man den Bruder für den Enkel des Vaters hält und die Schwester für die Großmutter des Sohnes. Aber zum Glück gibt es ja den staatlich geprüften „Lebensberater“ Kai, der in diesem postmodernen Beziehungschaos die Übersicht behält – oder auch nicht.

 

Sechs Menschen stehen gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben und fragen sich, wie es weitergeht. Es wird gemenschelt und gemauschelt, das Glück wird gejagt, die Trennung vollzogen, die Windel gewechselt.

 

Da ist Heinz, ein rüstiger Silver Ager, dessen vierjähriger Sohn immer UNO spielen will und das I-Phone besser bedient als sein Vater. Da ist Marita, die ihren zwanzig Jahre jüngeren Liebhaber abserviert, weil er ihr mit 53 zu alt ist. Da ist Nicole, die sich mit ihren 49 Kilo für zu dick hält – zumindest an den Ohrläppchen. Und da ist Sonja, die Kindergärtnerin mit plötzlichem Kinderwunsch. Jeder für sich, sind sie doch zusammen – irgendwie ein bisschen verrückt.

 

...und das sagte die Presse zur UA im Theater an der Kö, Düsseldorf:

 

FremdeVerwandte3"Süffige Komödie mit galligen Pointen. Gekonnte Unterhaltung auf Kabarett-Niveau bietet René Heinersdorff mit der Uraufführung von Fremde Verwandte. Die Schauspieler Jochen Busse, Jeannine Burch Marianne Rogée, Marko Pustisek, Simone Pfennig und Thomas Gimbel lassen auch das eigene Privatleben im Stück durchscheinen. René Heinersdorff hat wieder einmal gezeigt, dass er auch als Autor ein Meister süffiger Unterhaltung sein kann. Denn so viel Spitzen, giftgetränkte Pfeile und Pointen – wie sich die sechs Mimen in seinem neuen Stück „Fremde Verwandte“ zuspielen – erlebt man nur selten an einem Abend. Diese Konstellation allein birgt schon genügend Sprengstoff. Damit nicht genug. Nicoles Mutter, wie man später erfährt, ist Marita – gespielt von Marianne Rogée.

Hier als fesche, selbstbewusste und spöttische Seniorin, die sich mit Mitte 70 von ihrem 20 Jahre jüngeren Lover Pascal trennen will, um mit einem noch jüngeren Mann zusammenzuleben. Wer ist das? Ausgerechnet der Therapeut Kai. All das erfährt der Zuschauer aber erst im Laufe der kurzweiligen Komödie. Denn manch mutmaßlicher Fremder entlarvt sich plötzlich als Verwandter. Geschickt gebaut ist dieses Spiel mit (Halb-) Wahrheiten, die scheibenweise kredenzt werden und reichlich skurrile Situationen und sarkastische Wortgefechte bescheren – über das Älterwerden und die Partnersuche." (Westdeutsche Zeitung, 01.03.2015)

 

Fremde Verwandte1...und das sagte die Presse in Köln:

 

"Zwischen Liebesglück und Gefühlschaos. „Fremde Verwandte“ – das ist wie ein Sommernachtsparty-Smalltalk voller geistreicher Anmerkungen und feine Anspielungen.“ (Kölner Express)

 

"In der neuesten Komödie von Theaterchef René Heinersdorff nimmt er auf seine typisch "liebevolle“ Weise das moderne Leben aufs Korn. Es geht um Liebe und Liebhaber, Eifersucht und Sex, aber auch um die Angst der Alten, älter zu werden. Das Ganze wird gewürzt mit bitterbösen Wortgefechten und sarkastischen Spitzen.“ (Bild Köln)

 

"Fremde Verwandte“ ist eine raffiniert konstruierte Versuchsanordnung, um immer neu sich formierende Paare, die im Theater am Dom bei der Premiere gefeiert wurde. Horst Johanning gelingt es meisterhaft, das muntere Bäumchen-wechsel-dich-Spiel quer durch die Generationen auf der geteilten Bühne unter Verzicht auf boulevard-typische Aktionen, allein durch das perfekte Timing der geschliffenen Dialoge, in Schwung zu halten.“ (Kölner Rundschau)

 

"So gut wird man im Boulevard-Theater selten unterhalten.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

   

Fotos Produktion Düsseldorf © Nicole Brühl

Fotos Produktion Köln © Rolf Hohl

 

 

 

 

 

 

 

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