The King's Speech" gehört schlicht zum Schönsten, was in dieser Theatersaison zu sehen ist!  (Deutschlandradio)

 

 

Wir gratulieren!

 

Das Theater Regensburg wurde am 31. Mai 2014 für seine Produktion von THE KING'S SPEECH in der Regie von Charlotte Koppenhöfer mit dem Publikumspreis der 32. Bayerischen Theatertage geehrt.

 

Der Pegasus Preis 2013 von ExxonMobil wird dem St. Pauli Theater verliehen für die herausragende Produktion „THE KING'S SPEECH“

 Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler meint: " Mit 'The King's Speech' ist hier eine wunderbare Inszenierung gelungen, die äußerst gelungen Unterhaltung mit Anspruch verbindet und das Publikum von Anfang an fesselt."

 

Der INTHEGA-Preis NEUBERIN 2013  wird der Produktion der Kempf Theatergastspiele GmbH für "The King's Speech" verliehen

 

Marcus Bluhm erhält für seine herausragende Darstellung von Georg VI. in "The King's Speech" am St. Pauli Theater in Hamburg den Rolf Mares Preis 2013

 

 

Ein persönliches Drama auf großer Bühne

 

 

 

THE

 

kings speech JRKING’S

 

SPEECH

 

Die Rede des Königs

 

Schauspiel von

David Seidler

 

 

Deutsche Erstaufführung

am St. Pauli Theater, Hamburg

Premiere am 20.11.2012

Regie: Michael Bogdanov

 

Mit: Boris Aljinovic, Stephan Benson, Marcus Bluhm, Niels Hansen, Joachim Kappl, Susanne Schäfer, Josef Tratnik, Anne Weber, Harald Weiler

Bühne und Kostüme: Sean Crowley

 

Österreichische Erstaufführung The Kingxs Speech MichaelDangl c Reismann

in den Kammerspielen Wien

Premiere am 20.09.2012

Regie Michael Gampe

 

Mit: Michael Dangl, Toni Slama, Alexandra Krismer, Therese Lohner, Alexander Strobele, SiegfriedWalther, Nicolaus Hagg, Erich Schleyer, Oliver Huether, Eva Mayer, Jason Ziegelmaier, Jasmin Avissar, Manuel Bräuer

Bühne Erich Uiberlacker

Kostüme Birgit Hutter

Musikalische Leitung Kyrre Kvam

Choreografie Jean-Loup Jordan

 

 

Die Pressestimmen: 

 

Der Waliser Michael Bogdanov hat eine Geschichte, die "very British" ist, atmosphärenreich, klug und sehr unterhaltsam so erzählt, dass sie zur Parabel über das Leben aller Ängstlichen wird. Großes Theater.“ (Hamburger Abendblatt )

 KingsSpeech SP 3

„Der intensive Konflikt, den der König im Film ebenso heftig mit Logue wie mit sich selbst ausficht, das psychotherapeutische Moment der Bewältigung der Ursachen des Stotterns, verlagert sich bei der Deutschen Erstaufführung in einen persönlichen Kampf gegen sich selbst.

Marcus Bluhm ringt dermaßen ergreifend um Worte, um Luft zum Atmen und zum Sprechen, dass viele Zuschauer fast äußerlich mitringen…“ (Die Welt)

 

„…dass das Kunststück der sehr besonderen Art gelingt - ein Kino-Erfolg, der auf der Bühne mindestens eben so stark, wenn nicht stärker wirkt als auf der Leinwand… „The King's Speech" gehört schlicht zum Schönsten, was in dieser Theatersaison zu sehen ist!" (Deutschlandradio)

 

KingsSpeech SP 6„Und auch bei der deutschen Uraufführung am Dienstagabend im Hamburger St.-Pauli-Theater gab es Beifallssalven vom Publikum. Selbst diejenigen, die das großartige Kinowerk kannten, fühlten sich nicht enttäuscht. Denn der Waliser Michael Bogdanov hat die sympathische Geschichte über Freundschaft und das Vermögen des Menschen, über sich selbst hinauszuwachsen, so warmherzig wie stilvoll in Szene gesetzt. Mit exzellenten Hauptdarstellern: Marcus Bluhm verleiht dem Monarchen punktgenau das richtige Air aus charakterlicher Noblesse und leidvoller seelischer Schwäche. Und Boris Aljinovic fasziniert als dessen schnodderig-unkonventioneller, aber sehr effektiver Lehrer Logue.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

 

 

 

Der mit 35.000 Euro dotierte Pegasus Preis 2013 von ExxonMobil wird dem St. Pauli Theater verliehen für die herausragende Produktion „The King’s Speech“.

 

 

"Mit der deutschen Erstaufführung von David Seidlers „The King’s Speech“ riskierte die kleine Privatbühne am Kiez viel: Groß war die Gefahr, dass die Inszenierung dem Vergleich mit dem vierfach oscar-prämierten Filmhit von Tom Hooper nicht standhalten könnte. Trotz dieser „Vorbelastungen“ und den sowohl technisch als auch finanziell eingeschränkten Bedingungen erzielten die Intendanten Ulrich Waller und Thomas Collien einen Erfolg auf ganzer Linie: ein humorvolles und doch ergreifendes Theatererlebnis.Regisseur Michael Bogdanov und Bühnenbildner Sean Crowley entwickelten ein ebenso einfaches wie maßgeschneidertes Konzept für das Haus. Die raschen Wechsel der Szenen zwischen pompösem Buckingham Palace und ärmlicher Künstlerwohnung bewältigten sie mit projizierten Ansichten der Schauplätze auf Rollleinwände. Unterlegt von schwungvollem Swing gelang ein filmschneller Schnitt mit den langsamen Mitteln des Theaters, die Bogdanov perfekt und wirkungssicher einsetzte in der Charakterzeichnung der Figuren und Personenführung.

 

In Marcus Bluhm als stotterndem „Bertie“, dem Regenten wider Willen, und Boris Aljinovic als dessen herzensgutem, doch schlitzohrigem, vor den Royals nicht kuschendem Sprachlehrer fand er eine kongeniale Besetzung. So erhielt die anrührende Geschichte einer Freundschaft über soziale Barrieren hinweg eine eigenständige Interpretation gegenüber der Kinoversion." (aus der Pressemitteilung von EXXON Mobil, 20.06.2013)

 

Die Produktion des St. Pauli Theaters in Hamburg ist von nachtkritik.de  als eine der zehn wichtigsten Inszenierung des vergangenen Jahres gewählt worden: "Seidlers Stück, lange vor dem erfolgreichen Film entstanden, ist schlicht furios und unerhört pfiffig geschrieben, es ist wirklich sehr komisch, aber natürlich auch tragisch mit Blick auf den stotternden König, der den Kriegsbeginn bewältigen muss und das nur mit Hilfe eines herzerfrischend respektlosen Lehrers schafft. Michael Bogdanov entfesselt auf der technisch chronisch unterdimensionierten St.-Pauli-Bühne auf dem Hamburger Kiez ein historisch-szenisches Feuerwerk, wie es auch jenseits dieses Mini-Theaters selten zu sehen ist. Marcus Bluhm und Boris Aljinovic schließlich, König und Lehrer, sind in dieser Aufführung nichts weniger als ein Traumpaar." (nachtkritik)

 

 

"Sprachlos schön …In den Wiener Kammerspielen brillieren Michael Dangl und Toni Slama in "The King’s Speech". Die Josefstadt hat zurzeit einen Lauf." (Der Kurier 21.09.2012)

 

"Auf feine, hintergründige Weise wird Prinzenerziehung betrieben. Michael Dangl und Toni Slama brillieren. cThe Kingxs Speech DanglM c Reismann

Behutsam entwickelt Regisseur Michael Gampe den Fall einer markanten Persönlichkeitsveränderung. Je näher der Prinz an den Thron heranrückt … desto mehr reckt sich und streckt sich der schüchterne Stotterer. Er wird ernst und zeigt Zähigkeit. Er überwindet sein Gebrechen und greift nach Krone und Szepter.

Sein Sprachlehrer (Toni Slama) aber ist sein Mephisto: ein Desperado aus "Down under", der mit bürgerlichem Anstrich und selbstsicherem Gebaren den Underdog vergessen lässt. Zwei Neurotiker erlernen voneinander die Kunst, nützlich zu sein. Der bürgerliche Prinzenerzieher verwindet die Schmach, als Schauspieler nicht zu reüssieren. Der spätere König George aber wird auf den Tugendpfad gelenkt: Er handelt verantwortlich."  (Der Standard 21.09.2012)

 

"David Seidler, amerikanischer Drehbuchstar, heute 75, hat den Plot für die Bühne bestimmt, ehe Hollywood zugriff. Er traf den Nerv aller Theatergläubigen, indem er nach ihrem Gusto die reale Welt umdreht."  (Wiener Zeitung 21.09.12)

 

....und zu der Produktion in Salzburg:

 

„Regisseur Volkmar Kamm löst die undankbare Aufgabe, einen populären Film als Déjà Vu auf der Bühne neu aufzubereiten, mit viel Gespür für Tempo und präzise Figurenzeichnung. Mit Marco Dott als knorrigem Therapeuten und Tim Oberließen als blaublütigem Komplexhaufen sind die beiden zentralen Rollen stark besetzt, die Szenenwechsel zwischen Weltbühne und Übungskammer werden auf Konrad Kulkes Klappbühne schnell überbrückt. Uschi Haugs stilvolle Kostüme und ein tolles Ensemble […] sind mitverantwortlich für diesen gelungenen Geschichtsabend.“ (svz)

 

KingsSpeech SP 7Herzog Albert, der zweite Sohn des britischen Königs George V, ist Stotterer. Seine erste Rundfunkansprache wird für ihn zum demütigenden Desaster. Vergeblich sucht er verschiedene Ärzte auf, bis seine Frau, Herzogin Elizabeth, von dem ungewöhnlichen Sprachtherapeuten Lionel Logue hört, der aus Australien stammt. Die Annäherung zwischen dem unverblümten Logue und dem reservierten, von Blockaden geplagten Herzog gestaltet sich schwierig, zumal auch beider Ehefrauen das Unternehmen kritischeobachten. Doch dann stirbt der König, und der eigentliche Thronfolger, Alberts älterer Bruder David, zieht die Heirat mit einer zweifach geschiedenen Amerikanerin der Königswürde vor. Wenn Albert seine Pflicht als nächster König eines vom Hitlerdeutschland bedrohten Landes erfüllen will, muss er lernen, öffentlich zu sprechen. Der Weg ist weit und steinig bis zu seiner wohl wichtigsten Rundfunkansprache: Vorbereitet und unterstützt durch Logue, der ihm ein echter Freund geworden ist, legt er 1939, mittlerweile als King George VI, seinem Volk einfühlsam und fehlerfrei die moralischen Gründe dafür dar, dass das britische Empire Deutschland den Krieg erklären muss.

 

bThe Kingxs Speech DanglKrismerMayerHagg c ReismannDass diese Geschichte auf der Bühne glänzend funktioniert, kommt nicht von ungefähr: Dies ist kein „Stück nach dem bekannten Film“, sondern umgekehrt, denn das Theaterstück war zuerst da. Es ist dem Zufall zu verdanken, dass daraus auch ein umwerfender Kinoerfolg wurde (s.u.): Der Film mit dem atemberaubenden Colin Firth als stotterndem König war im vergangenen Jahr Star bei der Oscar-Verleihung und gewann außerdem zahlreiche Auszeichnungen bei den Golden Globes, den British Academy und den British Independent Film Awards. Da dieses historisch-biografische Drama zugleich die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft ist, eroberte es im Sturm auch die Herzen des Publikums. Kunstvoll konzentriert Autor Seidler, der auch das Filmdrehbuch schrieb, die Handlung in virtuos nach- und ineinandergesetzten Szenen auf die schwierigen Beziehungen zwischen seinen so verschiedenen Hauptfiguren. Dabei schafft er es mit minimalen Mitteln, auch den für die Entwicklung der Geschichte so wichtigen historischen Hintergrund auf die Bühne zu holen.

 

 

 KingsSpeech SP 4The Kingxs Speech ToniSlamaMichaelDangl c Reismann 

 Szenen aus den Produktionen der Kammerspiele Wien und St. Pauli Theater Hamburg

 

 

Die Geschichte hinter der Geschichte: Als Kind traumatisiert durch deutsche U-Boot-Angriffe während der Atlantiküberquerung, stotterte Autor David Seidler in seiner Jugend selbst. Um ihm Selbstvertrauen zu geben, ließen Davids Eltern ihn die Radioansprachen des britischen Königs George VI verfolgen, der das Stottern überwunden hatte, und ermöglichten ihm eine Sprachtherapie. The King’s Speech ist Seidlers Hommage an sein großes Vorbild.

 

 

Seidler im Interview Wien 09-12.docDavid Seidler, geboren 1937 in London, übersiedelte Anfang des Zweiten Weltkriegs mit seiner Familie nach New York, wo er ab Mitte der 1960er Jahre als Drehbuchautor wirkte. Ende der 1970er Jahre übersiedelte er nach Los Angeles, wo er außer einem Drehbuch für seinen ehemaligen Schulfreund Francis Ford Coppola vor allem fürs Fernsehen schrieb. Dabei bearbeitete er vorzugsweise biografische, später auch Action- und Fantasy-Stoffe. Der große Erfolg im Kino stellte sich für ihn erst mit dem Historiendrama THE KING'S SPEECH ein. Den Oscar für das beste Original-Drehbuch hat noch kein älterer Autor zuerkannt bekommen.

 

 

  

Alle Fotos der Wiener Produktion auf dieser Website © Erich Reismann

Alle Fotos der Hamburger Produktion auf dieser Website © Sven Heine/ Foto oben: Jim Rakete

 

 

David Seidler

THE KING'S SPEECH - Die Rede des Königs

Deutsch von Ella Dietrich
2 Damen, 7 Herren (Mehrfachbesetz. möglich) / variable Dekoration

 

UA der Bühnenfassung Frühjahr 2012 Wydhams Theatre, London

ÖE am 20. September  2012  Theater in der Josefstadt Wien

DE am 20. November 2012 im St.-Pauli-Theater Hamburg

Die Tourneeproduktion (Kempf) startete am 1. Dezember 2012 in Iserlohn

Weitere Nachspielproduktionen:

23. November 2012 Karlsruhe, Kammertheater

07. Februar 2013 Stuttgart, Altes Schauspielhaus

28. Februar 2013 Pforzheim, Stadttheater

18. September 2013 München, Komödie im Bayerischen Hof

24. Oktober 2013 Frankfurt, Fritz-Rémond Theater im Zoo

08. November 2013, Regensburg, Theater

25. Januar 2014 Berlin, Schlosspark Theater

31. Januar 2014 Salzburg, Landestheater

13. Juni 2014 Theater Baden-Baden

09.Januar 2016 Das Rheinische Landestheater, Neuss

31. Dezember 2015 Theater Chambinzky, Würzburg

05. Februar 2016 Schloßtheater, Celle

 

 

 

 

 

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